Schwermetallentgiftung (Chelattherapie)
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Unser Körper ist täglich zahlreichen Belastungen ausgesetzt.
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Unser Körper ist täglich zahlreichen Belastungen ausgesetzt.
Umweltgifte, Schadstoffe, Medikamente und toxische Stoffwechselprodukte müssen über komplexe Entgiftungswege verarbeitet und ausgeschieden werden.
Wie effizient das gelingt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird unter anderem durch unsere Gene bestimmt.
Anders gesagt, der eine kann jahrzehntelang rauchen, Alkohol trinken und scheinbar ohne größere Folgen alt werden, während der andere trotz vergleichsweise gesunder Lebensweise früh chronische Beschwerden entwickelt.
Einen wesentlichen Unterschied macht hier die individuelle Entgiftungsgenetik.
Denn bestimmte genetische Varianten können dazu führen, dass einzelne Entgiftungsenzyme weniger aktiv arbeiten.
Aus klinisch-umweltmedizinischer Sicht kann man sich die individuelle Belastung vereinfacht als ein Giftstoff-Fass vorstellen.
Treffen über längere Zeit verschiedene Belastungen aufeinander und ist die körpereigene Entgiftung eingeschränkt, kann dieses Giftstoff-Fass zunehmend voll werden.
Ist das Fass dann voll, kann ein unscheinbarer Stressor dann zum Überlaufen bringen.
Es entstehen Sauerstoffradikale, Stickstoffradikale und eine stille Entzündung.
Entzündungen und Radikale heizen sich gegenseitig an und die Entstehung chronischer Beschwerden ist vorprogrammiert.
Eine genetische Untersuchung über spezialisierte Labore kann die Entgiftungsstörung analysieren und wichtige Hinweise für die ganzheitliche Diagnostik und Therapie liefern.
Mit dem Ziel, eine individualisierte Strategie entwickeln zu können, das Giftstoff-Fass wieder zu leeren und Ruhe ins System zu bringen.
Eine ebenso bewährte und chemiefreie Methode zur Ausleitung von Giftstoffen ist die moderate Ganzkörperhyperthermie.
Wir sind Schwermetallen nicht nur täglich über Luft, Wasser und Nahrung ausgesetzt, sie werden auch über Tätowierungen, Implantate und Zahnfüllungen täglich in unseren Körper verbaut. Der kumulative Effekt wird dabei völlig in seinem Krankheitspotenzial unterschätzt…
Die Belastung durch Schwermetalle
Bei allen, insbesondere älteren Menschen im europäischen Raum, muss von einer Schwermetallbelastung durch Ernährung und Inhalation von Schadstoffen ausgegangen werden (MDK Bayern).
Schwermetalle werden im Körper gespeichert. Je länger die Halbwertszeit der körperfremden Substanz, desto größer ist die Bioakkumulation. Bei konstanter Exposition von sehr niedrigen Expositionswerten kommt es zu einer langsamen Erhöhung des Gewebespiegels des Giftstoffes. Dabei verstärken sich Schwermetalle gegenseitig in ihrer Toxizität durch vielfache Wechselwirkungen.
Die Standarddiagnostik ist nicht dazu geeignet chronische Metallbelastungen zu messen. Dadurch wird die Bedeutung der Schwermetallbelastung als Krankheitsursache verkannt.
Eine Studie von 2012 (randomisiert, doppeltblind, placebokontrolliert) ergab, dass Herzinfarkt-Patienten, die im Anschluss eine Chelattherapie erhielten, 26% weniger Postinfarkt-Komplikationen erlitten als Standardtherapierte.
Chelatbildner binden Metallionen mit 2-5 Bindungsstellen. Chelatgebundene Metalle werden dann mit dem Urin ausgeschieden. Um Schwermetalle aus ihrer Bindung mit Zellbestandteilen zu lösen, hat sich die Kombinationstherapie mit der Ganzkörperhyperthermie bewährt.
Zielgruppe der Chelattherapie:
- Schlechte Entgifter (poor metabolizer)
- Schwermetallbelastete (Nachweis durch Schwermetall-Provokationstest)